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Frau Klötzers Brief zum Abschied

29. Januar 2021

Niemals geht man so ganz ……. Irgendwas von mir bleibt hier.

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Eltern,

liebe Schülerinnen und Schüler,

 

nun ist es soweit: Mein letzter Schultag am Ravensberger Gymnasium geht dem Ende zu! Es ist schon etwas befremdlich, nach 17 Jahren eine Schule zu verlassen, in der seit Mitte Dezember kein reguläres Schulleben mehr stattgefunden hat, und jetzt nur noch von Weitem und kurz den Schülerinnen und Schülern zu begegnen, die ihre Zeugnisse abholen. Ich habe die Lebendigkeit unseres Schullebens, das über den Unterricht hinaus durch Begegnungen bei Schüleraustauschen oder Fahrten, Konzerten, Festen und Veranstaltungen geprägt ist, seit März 2020 sehr vermisst. Wie sehr wünsche ich der Schule, dass alsbald die angenehme Lernatmosphäre wieder in den Alltag Einzug halten kann.

In Zeiten der Pandemie bleibt mir kein anderer Weg, als mich schriftlich von der Schulgemeinschaft zu verabschieden.

Die gesamte Schulgemeinde (Kollegium, Eltern, Schülerinnen und Schüler, alle Mitarbeitenden) sowie viele dem RGH Verbundene haben sich von mir auf eine sehr kreative und mit Überraschungen gespickte Weise in den zurückliegenden drei Wochen verabschiedet. Für die vielen guten Wünsche, sehr persönlichen Briefe und Geschenke bedanke ich mich von Herzen: Ich habe von Tag zu Tag bewegende Momente erlebt, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Dies hat sehr gutgetan und macht den Abschied nicht gerade leicht. Geplant und vorbereitet war, dass ich mich in diesen letzten Januartagen von allen Klassen der Sekundarstufe I und Kursen der Oberstufe persönlich verabschiede: Dies wird nachgeholt, sobald Präsenzunterricht wieder möglich ist!

Den Beginn meiner Schulleitungstätigkeit am RGH habe ich unter das Motto gestellt: „Wenn du schnell gehen willst, dann gehe allein, wenn du weit gehen willst, dann gehe mit anderen zusammen!“ Ich bin der festen Überzeugung, dass wir als Schule unter diesem Leitmotiv mit allen Beteiligten viele Neuerungen in konstruktiver Zusammenarbeit auf den Weg gebracht haben. In Unterrichts- und Schulentwicklungsprozessen haben wir als Kollegium stets das entscheidende Ziel nicht aus den Augen verloren: Gute Schule misst sich an der bestmöglichen Bildung unserer Schülerinnen und Schuler und ist der Orientierungsrahmen unsere Arbeit. Für die stets kritisch-konstruktive Begleitung von Neuerungen oder notwendigen Umstellungen (Ich nenne nur: G9 – G8 – G9) danke ich den Kolleginnen und Kollegen sehr.

Ich habe auch die Elternschaft als ausgesprochen engagiert im Schulalltag und in den Gremien als an der Bildung Ihrer Kinder Interessierte wahrgenommen. Dafür an Sie alle meinen herzlichsten Dank. Ganz besonders in schwierigen Zeiten, die sich ab 2019 durch die bauliche Situation ergaben, haben Sie sich für bestmögliche Übergangsszenarien mit eingesetzt und uns als Schule sehr deutlich gestärkt.

Bewusst komme ich an dieser Stelle zuletzt zu euch, den Schülerinnen und Schülern des RGH. Mir war es immer wichtig, ein offenes Ohr und auch eine (meist) offene Tür für die Belange der Schülerschaft zu haben. Vielfältige persönliche Kontakte waren mir wichtig und gehörten selbstverständlich zu meinem Schulalltag. Ich habe stets ein großes Vertrauensverhältnis gespürt, welches die Bewältigung von Problemen oder Planungen sehr erleichtert hat. Über die 17 Jahre war dies eine großartige Erfahrung, da ich mir so ein Schulleitungshandeln immer vorgestellt hatte. In euren ideenreichen und sehr besonderen Abschiedsgeschenken dieser Woche habt ihr eine Wertschätzung zum Ausdruck gebracht, die mich sehr beeindruckt hat.

Neben vielen zu bewältigenden Hürden in den letzten Jahren möchte ich nicht vergessen, an unser 150-jähriges Schuljubiläum zurück zu erinnern! In meiner Schulleitungstätigkeit war das ein Highlight. Wir haben in langer Vorbereitung ein Festprogramm auf die Beine gestellt, das unvergleichlich und unvergesslich ist.

Dem Ravensberger Gymnasium stehen nun durch die Baumaßnahmen am Standort Werrestraße zwei herausfordernde Jahre bevor. Aber danach, das kann man jetzt schon sicher prognostizieren, wird ein ganz beachtlicher Schulkomplex entstanden sein, der den Ansprüchen einer modernen Bildungsstätte absolut gerecht werden wird. Dafür lohnt sich die Überbrückungszeit, zumal die jüngeren Schülerinnen und Schüler nach wie vor am Standort Meierfeld bestens und ohne Beeinflussung durch eine Baustelle unterrichtet werden können.

Ganz sicher wird man sich im Zusammenhang von Veranstaltungen oder Einweihungsfeiern von Sporthalle oder Schulgebäude sehen. Ich freue mich darauf und gehe mit einem sehr guten Gefühl, was die Geschicke „meines Ravensbergers“ betrifft.

 

Ganz herzliche Grüße

Rita Klötzer

 

P.S.

  1. Am Montag, den 1. Februar findet kein Pädagogischer Tag statt, sondern regulärer Distanzunterricht.
  2. Die beweglichen Ferientage am Rosenmontag und darauffolgenden Dienstag bleiben erhalten. Die Rechtsauskunft aus Detmold besagt, dass beschlossene bewegliche Ferientage im laufenden Schuljahr nicht verschoben werden oder ausfallen dürfen. Wir haben keine geeignete Stelle im Terminplan des zweiten Halbjahres gefunden, an die man die beiden Tage hätte schieben können.
  3. Mit den Halbjahreszeugnissen ist diesmal noch nicht der aktualisierte Terminplan für das zweite Halbjahr ausgeteilt worden. Dies wird nachgeholt, sobald größere Planungssicherheit für die Durchführung von Veranstaltungen besteht.

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