Lateinschülerinnen und -schüler im Römerlager
Die Lateinschülerinnen und -schüler der J7 und die Latein-AG waren in der letzten Woche im Römermuseum in Haltern am See.
Nicolaus und Milan aus der 7c haben einen Bericht über die Exkursion geschrieben:
"Morgens ging es schon um 8:15 Uhr los. Wir haben uns alle getroffen und sind zwei Stunden von Herford nach Haltern fahren. Gegen 11:00 Uhr kamen wir dann an. Weil wir nach der langen Fahrt alle ziemlich Hunger hatten, haben wir zusammen ein Picknick gemacht, um uns für das Museum zu stärken.
Danach ging es in das Römermuseum. Vor rund 2000 Jahren war Haltern ein echtes Römerlager, ein Vorposten auf dem Gebiet der Germanen. Wir hatten eine interessante Führung zum Thema "Alltagsleben der römischen Legionäre" und haben viele Sachen über das Leben der römischen Soldaten und ihre Rüstungen erfahren. Originalgetreuen Rekonstruktionen der römischen Ausrüstung wie den Helm, das Schild oder den Mantel der Legionäre durfte man sogar anprobieren. Zum Schluss haben wir noch Weizen mit einer Handmühle aus Basaltsteinen gemahlen. Das Mehl und ein Brotrezept wurden uns mitgegeben.
Es war ein richtig schöner Tag für unseren Lateinkurs und wir haben viel Neues über die Römer gelernt. Nach dem Museumsbesuch haben wir die Heimreise angetreten und waren um 18 Uhr wieder zurück am Herforder Hauptbahnhof."
Organisiert und begleitet hat die Exkursion Frau Schmidt-Jahns. Sie wird das römische Brot mit den Schülerinnen und Schülern in der nächsten Lateinstunde backen.