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Sanitäter beeindrucken Abgeordneten

Ein offener Oberschenkelbruch oder ein Säureunfall im Chemieunterricht – Szenarien wie diese passieren im Schulalltag zum Glück nicht oft, aber um im Ernstfall richtig zu reagieren, trainieren die Schüler*innen der Sanitäts-AG des Ravensberger Gymnasiums in Herford regelmäßig solche möglichen Notfallsituationen. Dabei hat ihnen jetzt auch Stefan Schwartze, SPD-Bundestagsabgeordneter für den Kreis Herford und SPD-Gesundheitspolitiker, über die Schulter geschaut. 

„In der Sanitäts-AG arbeiten wir häufig mit einem Stationstraining. Die Schüler*innen treffen in verschiedenen Räumen auf unterschiedliche, nachgestellte Unfallsituationen und müssen entsprechend reagieren“, erklärt Karolin Taube, Leiterin der Sanitäts-AG. Die Physik- und Sportlehrerin verfügt selbst über mehrere Sanitätsausbildungen und bildet die Jugendlichen in Theorie und Praxis der Ersten Hilfe aus. 

In einem Fachraum beobachtet Schwartze, wie die Schüler Felix Späth und Julian Kröker – beide ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) aktiv – eine Handverletzung mit zersplittertem Glaskolben und „Säure“ simulieren. Anschließend übernehmen drei Schulsanitäterinnen die Erstversorgung: Sie sprechen mit dem Verletzten, entscheiden sich für den Notruf und versorgen die Wunde fachgerecht. Stefan Schwartze zeigt sich beeindruckt: „Das ist ein beeindruckend hohes Niveau an Erster Hilfe, das die Schüler*innen hier lernen.“ 

Einen Raum weiter, bespricht eine andere Gruppe gerade ihren „Einsatz” mit Anleiterin Leonora Perthes, ebenfalls schon Ehrenamtliche beim DRK. Der Fall: Ein Schüler ist schwer gestürzt und hat sich dabei den Oberschenkel gebrochen. Leonora Perthes geht mit der Gruppe durch, was sie in so einem Fall zuallererst machen sollte. Ein Augenöffner auch für den Bundestagsabgeordneten Schwartze: „Man sieht durch diese Übungen, wie viel Ersthelferinnen und Ersthelfer bereits leisten können – und wie wichtig dieses Wissen im Ernstfall ist.“  

Auch Karolin Taube betont die Bedeutung der Ausbildung: „Im Schulalltag kommt es immer wieder zu Unfällen. Umso wichtiger ist es, dass Schülerinnen wissen, wie sie richtig reagieren.“ Positiv bewertet sie, dass in Nordrhein-Westfalen ab dem Schuljahr 2026/27 alle weiterführenden Schulen verpflichtet sind, Schülerinnen der Sekundarstufe I mindestens einmal in den Klassen 7, 8 oder 9 eine 90-minütige Schulung zur Laienreanimation (CPR) anzubieten. 

„Dass grundlegende Erste-Hilfe-Kenntnisse für alle Schüler*innen zur Pflicht werden, ist ein wichtiger Schritt“, so Schwartze. „Je früher junge Menschen lernen zu helfen, desto sicherer handeln sie im Notfall.“ Darüber hinaus hat die Sanität-AG noch einen weiteren, ganz praktischen Vorteil: „ Etliche Schüler*innen finden  über den Schulsanitätsdienst den Weg zum ehrenamtlichen Engagement beim DRK. Eine richtige Win-Win-Situation“, so Lehrerin Taube.

 

Quelle: Dieser text ist eine Pressemitteilung des Büros von Stefan Schwartze, Mitglied des Bundestages

www.stefan.schwartze.de

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